Im Volksmund wird die Bezeichnung Grippe häufig für grippale Infekte verwendet, bei denen es sich aber um verschiedene, in der Regel deutlich harmloser verlaufende, Virenerkrankungen handelt.
Das Influenza-Virus wird per Tröpfcheninfektion übertragen. Nach einer Inkubationszeit von wenigen Stunden bis Tagen treten die Symptome der Influenza auf. Diese sind ziemlich unspezifisch und können mit jeder anderen akuten Atemwegserkrankung verwechselt werden.
Die wichtigsten Symptome sind:
- ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper
- hohes Fieber bis 40 Grad Celsius
- Kopfweh und Müdigkeit
- Augentränen
- trockenen Husten trockene Kehle
- angeschwollene Nasenschleimhaut Schnupfen
- Gliederschmerzen
Meist folgen:
- starkes Fieber
- Schüttelfrost
- Kopf- und Gliederschmerzen
Die Durchimpfungsrate ist in der Schweiz gering. Pro Jahr sind aufgrund einer Influenza-Erkrankung in der Altersgruppe der 5- bis 44-jährigen 200 bis 300 bzw. in der Gruppe der über 65-jährigen 2.000 bis über 10.000 Krankenhauseinweisungen erforderlich. In der letzteren Gruppe sind pro Jahr und 1 Million Personen 300 bis über 1.500 Todesfälle durch Influenza bedingt.
Neuraminidase-Hemmer:
- Oseltamivir (Tamiflu®) zur Einnahme
- Zanamivir (Relenza®) zur Inhalation
M2-Hemmer:
Andere Behandlungsarten:
- Antibiotika um bronchiale Sekundärinfektion zu bekämpfen
- symptomatische Massnahmen
- fiebersenkende Massnahmen
- Befeuchtung der Nasenrachenwege
- Hustenmittel
- Heilpflanzen
- Beatmung