Die Gynäkologie (aus dem Griechischen gyne = Frau, logos = Lehre) befasst sich mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau im Gegensatz zur Geburtshilfe.
Untersuchungsmethoden der Gynäkologie sind Ultraschall zur Abbildung der inneren Organe (vor allem der Gebärmutter), sowie die Tastuntersuchung (Eierstöcke) und visuelle Begutachtung mittels Spekulum zur Untersuchung von Scheide und Muttermund, wobei Gewebeproben (Knipsbiopsie) und Zellen von der Schleimhautoberfläche (Abstrich) zur Untersuchung entnommen werden können. Für Untersuchungen und Behandlungen im Bereich des Unterleibs wird die Patientin im Regelfall auf einem gynäkologischen Stuhl gelagert.
Zu den Aufgaben der Gynäkologie gehört auch die Untersuchung der weiblichen Brust. Ein weiteres Tätigkeitsfeld der Gynäkologie ist die Fortpflanzungsmedizin.